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Weil menschliche Lebewesen keine Objekte sind
und weil sie keine Gegenstände zum Verschenken, Mieten oder Verkaufen sind,

fordern wir den Europarat auf, sich für ein wirksames Verbot der Leihmutterschaft einzusetzen.
Die Leihmutterschaft beutet Frauen aus und macht aus Kindern Vertragsobjekte angesichts ihrer Empfängnis und Trennung von der Mutter. Sie zerstört die Abstammung dieser Kinder. Es ist eine Form von Menschenhandel.
Die Leihmutterschaft verletzt das europäische und internationale Recht, insbesondere das Abkommen zu den Rechten des Kindes (1989), das Abkommen zur Beseitigung jeglicher Formen der Diskriminierung von Frauen (1979), das Abkommen im Hinblick auf Adoption (1967 und 1993), was den Kampf gegen den Menschenhandel (2005) anbelangt und das Abkommen hinsichtlich der Menschenrechte und Biomedizin (1997).
Deshalb fordern wir:

– die Parlamentarische Versammlung des Europarates auf, gemäß Artikel 65 seiner Geschäftsordnung, jegliche Ausübung von Leihmutterschaft klar und deutlich als Widerspruch per se zu den Rechten und der Würde des Menschen zu verurteilen;
– die Regierungen auf, die Verfassung eines Textes in die Wege zu leiten, der ausdrücklich jede Form von Leihmutterschaft in Europa verbietet;
– den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte auf, für die Rechte der Frauen und der Kinder zu bürgen und die Ausübung der Leihmutterschaft zu verurteilen als ein Widerspruch zu den Menschenrechten.

Die Verteidigung der Menschenrechte muss sich den neuen Gefährdungen anpassen, die sich gegen den Menschen richten.
Europa muss ein Beispiel hinsichtlich der weltweiten Abschaffung von Leihmutterschaft sein.
Frauen und Kinder sind keine Objekte!

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Enddatum: Apr 17, 2016

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